Bioland Akazienhonig (aus der Region) 

Honig aus einem weiß blühenden und wunderbar süß duftenden wunderschönen Robinienwald relativ nah in Sachsen Anhalt. Ein lieblich klarer Honig, der von Natur aus sehr lange flüssig bleibt. Er passt auch gut zum süßen von Getränken, Müslis und Desserts

 

 

 

 Bioland Frühlingshonig (aus der Region) 

Unser erster Honig des Jahres. Der köstliche Honig von Frühblühern, Löwenzahn, Obstblüten und Raps wird dabei von uns mit viel Gefühl zartschmelzend cremig gerührt. Ein heller und milder Frühstückshonig.

 

 

 

Bioland Lindenhonig (aus der Region) 

Im Sommerduft steigen die Bienen in die hohen Wipfel der mächtigen Lindenbäume auf, um diesen ganz milden und fast weißen Lindenblütenhonig zu sammeln, der an den Duft lauer Sommerabende erinnert.

 

 

 Bioland Sommerhonig  (aus der Region)

Die blühenden Sommerwiesen, Gärten und Naturschutzgebiete Hildesheims verleihen diesem minzig-ätherischen und von uns feincremig gerührten Honig eine ganz besondere Blütenvielfalt.

 

 

 

Bioland Waldhonig  (aus dem Schwäbischen Wald) 

Der Honigtau von den Blättern der schwäbischen Waldbäume und aus den Blüten von Brombeeren und Himbeeren lassen diesen würzigen, dunklen Honig entstehen. Er passt auch gut zu Desserts und Salaten und zum Verfeinern von Saucen.

 

 

 

Bioland Heidehonig  (aus der Region)

Unser letzter Honig des Jahres. Nicht weit entfernt, in der Lüneburger Heide bei Bergen wird dieser körnige Honig mit seinem kräftigen Aroma gesammelt wenn dort die Heide blüht.

 

 

  

Bioland Edelkastanienhonig (von der Weinstrasse)

Im Juni blühen die einzigartigen Edelkastanienwälder oberhalb der Weinberge der südlichen Weinstrasse in Rheinland Pfalz und liefern einen an Maronen erinnernden, kräftig-herben bernsteinfarbenen Honig

Nichts fürs Frühstücksbrötchen - aber zu Käse und Feigen ein Traum.

   




        

 

Warum Bio Honig unserer Meinung nach günstiger ist, als konventioneller Honig

 

Viele vergleichen den Preis von Bio Honig mit dem von konventionellen Honig und empfinden Bio Honig dann als teuer. Das ist unfair. Wir als Bio Imker können und wollen nicht zu den Preisen produzieren, wie ein konventioneller Imker. Das hat viele Gründe:

  • Weil unsere Bienen auf von Bienen frisch erzeugtem Wachs leben. Das ist viel aufwendiger und teurer als gebrauchtes Wachs oder Kunstoffwaben in konventioneller Imkerei
  • Weil wir unseren Königinnen keine Flügel schneiden, um das Schwärmen zu verhindern. Das bedeutet sehr viel mehr teurer Zeiteinsatz in der Schwarmkontrolle
  • Weil das Material Holz und Metall für die Bio-Bienenhäuser teurer ist als z.B. das Styropor für konventionelle Bienenhäuser
  • Weil es mehr Arbeitszeit als Tischler braucht, aus Holz und Metall ein Bienenhaus von Hand in Kleinserie zu bauen, als ein konventionelles Bienenhaus aus Styropor in einer Fabrik zu schäumen
  • Weil unsere Bienen immer auch auf eigenem Honig überwintern. Dieser Honig kann also von uns nicht verkauft werden und das bedeutet weniger Umsatz
  • Falls wir doch zu füttern müssen, tun wir das ausschließlich mit Futter aus biologischem Anbau. Das ist in der Regel doppelt so teuer wie Futter aus konventioneller Erzeugung
  • Weil wir keine konventionellen Massentrachten wie Raps oder ähnliches mit unseren Bienen anwandern. Das bedeutet weniger Erntemenge und somit höhere Kosten

Wir glauben, dass konventioneller Honig in Wahrheit teurer ist, als Bio Honig.

 

Die Rechnung dafür kommt nur später: Wenn das Styropor zum Beispiel Millionen Jahre unverrottbar unseren Planeten belastet oder die synthetischen Bienenmedikamente unseren Boden und das Trinkwasser verseucht haben, oder die Spritzmittel aus der konventionellen Massentracht in jedem unserer Organismen nachweisbar sind...

 

Entweder zahlen wir heute den wahren Preis und hinterlassen uns selbst und den nächsten Generationen eine saubere Umwelt. Oder wir geizen uns heute geil und verlagern die Kosten dadurch auf später.

 

Die Entscheidung liegt bei jedem von uns selbst. Zu jeder Zeit. Alles Andere sind nur Ausreden.

 

Falls Sie sich mit der Entscheidung schwer tun sollten: Wie würde Ihr Enkelkind wohl entscheiden?

 

Wie das Land - so der Honig

Wir haben den Ehrgeiz, gemeinsam mit unseren Bienen den allerfeinsten Honig im Einklang mit der Natur zu erzeugen. Der Honig ist dabei immer ein Spiegelbild unserer wunderschönen Landschaft.

 

Eingefangen in einem Glas wertvollen Honigs zeigt sich die Vielfältigkeit der Natur: Die strahlende Sonne auf duftenden Steuobstwiesen genau so, wie die angenehme Kühle des dunklen Waldes.

 

Das alles schmeckt man in einem exzellenten Honig aus der Heimat. Ein Original, das seine Herkunft deutlich macht. Mit Charakter.

 

Genau wie ein erstklassiger Wein - jedes Jahr von der Natur neu komponiert. Und dabei immer ein Geschenk und ein Kunstwerk der Natur.

Das Auge isst mit

Tradition zu bewahren ist mittlerweile eine Kunst geworden. Aber nur, wenn Tradition mutig in die Zukunft geführt wird, verstaubt sie nicht, sondern verzaubert.

 

Nach dieser Philosophieveredelt wir unsere wertvollen Bioland Honige so,  dass sie nicht nur schmecken, sondern sich auch sehen lassen können. Sie faszinieren durch ihre schöne Gestaltung, überraschen mit liebevollen Details und begeistern durch ihre Einzigartigkeit.

 

Oft sind es doch genau diese einzigartigen Dinge, die uns die besonderen Momente im Leben schenken und dadurch Freude machen.

Honigernte

Honigernte: Das bedeutet Tage mit wenig Schlaf und noch mehr Arbeit. Wenn der Nektar von unseren fleißigen Bienen zu wertvollem Bioland Honig fertig veredelt ist und mit einem weißen Deckel aus reinstem Neuwachs überzogen wird, ist es an der Zeit, das flüssige Gold zu Ernten.

 

Einen Tag vor der Ernte geben wir eine "Bienenflucht" in die Bienenbehausung. So bekommen wir auf ganz friedliche und sanfte Art bienenfreie Honigräume. Früh morgens mit den ersten Sonnenstrahlen holen wir dann die schweren Honigkisten ohne Bienen in den Schleuderraum.

 

Die frischen Wachsdeckel werden bei uns mit einem Spezialmesser in Handarbeit "entdeckelt". Anschließend kommen die Waben in die Honigschleuder. Sie werden unter mehrfachem Wechsel der Drehrichtung und stetigem erhöhen der Drehzahl ausgeschleudert. Selbstverständlich kalt. Warm kann man gar nicht schleudern, da das Wachs der Waben sehr wärmeempfindlich ist.

 

Der Honig wird noch fein gesiebt und "abgeschäumt" und ist dann schon fertig für die Abfüllung ins Glas. Einige Honige werden vor der Abfüllung von uns noch feincremig gerührt.

Honig & Co

 

Die meisten Menschen denken bei Bienenprodukten fast immer nur an Honig. Doch die Bienen schenken uns eine ganze Reihe faszinierender Gaben:

 

  • Honig (Von den Bienen aus dem Nektar von Blüten oder aus Tau erzeugtes Lebensmittel)
  • Wabenhonig (Honig in der ungeschleuderten Originalwabe)
  • Blütenpollen (Gesammelter Blütenstaub als Nahrungsergänzungsmittel)
  • Propolis (Natürliches Antibiotikum welches von den Bienen hergestellt wird)
  • Bienenwachs (Für Kerzen oder zum Herstellen eigener Cremes)
  • Gelee Royal (Königinnenkraftfutter als Nahrungsergänzung oder Kosmetikawirkstoff)
  • Bestäubung (85 Prozent aller auf Bestäubung angewiesenen Pflanzen werden von Bienen bestäubt)

 

Im Folgenden findest du weitere Informationen dazu.

 

Wabenhonig

 

Ein echtes Stück Akazien-Honigwabe eingelegt in feinstem Akazienhonig. Ein Geheimtip nicht nur für die Älteren unter uns.

 

Die Wabe besteht ausschließlich aus von Bienen frische erzeugtem Bioland-Neuwachs und ist daher äußerst rein.

 

Beim Kauen des Wachses werden Enzyme aus dem Wachs freigesetzt, welche nicht im Honig vorkommen. Dem Verzehr von Wagenhonig werden etliche Heilwirkungen zugesprochen, zu denen wir uns als Imker per Gesetz leider nicht äußern dürfen.

 

Man kann das Wachs bedenkenlos mitessen. Manche spucken es nach längerem Kauen (wie Kaugummi essen) auch wieder aus.

Blütenpollen

Blütenpollen werden von vielen Menschen wegen ihrer positiven Wirkung als Nahrungsergänzungsmittel sehr geschätzt.

 

Blütenpollen ist von Bienen gesammelter Blütenstaub und z.B. reich an Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Co-Enzymen und Aminosäuren. Er enthält darüber hinaus natürliches Antibiotikum, Antihistamin und wichtige Antioxidationseigenschaften. Sie enthalten mehr Proteine als jede andere tierische Quelle wie Rindfleisch, Eier oder Käse. Sie sind somit z:b. eine ideale Eiweißquelle für Vegetarier, Veganer oder auch Bodybuilder.

 

"Blütenpollen sind das einzige Nahrungsmittel, welches alle wesentlichen Bestandteile enthält, die für eine vollkommene Gesundheit notwendig sind. Diese Tatsache kann kaum bestritten werden, nachdem sie in so vielen Laboren überall auf der Welt bewiesen wurde." Sagte einst Dr. Betty Lee Morales, ehemalige Vorsitzende der amerikanischen "Cancer Control Society" über Blütenpollen.

 

Über 100 Enzyme und über 20 Aminosäuren sind im Pollen enthalten. In der Natur besitzt sonst nirgends ein Tier- oder Pflanzenprodukt einen ähnlichen Reichtum. Sie haben wenig Kalorien und enthalten Phenylalanin, welches als Appetitzügler bekannt ist.

 

Eisen, Kupfer, Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium und Silizium sind enthalten, darüber hinaus etliche Vitamine wie A, B1, B2, B3, B5, B6, B12, C, D, E, H und weitere.

 

Dem Blütenpollen werden von Medizinern und Wissenschaftlern weltweit endlos viele positive Eigenschaften und Heilwirkungen zugeschrieben. Wir als Imker dürfen uns per Gesetz dazu leider nicht äußern, aber es gibt ja Google und andere Quellen, wo Ihr das schnell selbst recherchieren könnt. 

 

Die Bienen sammeln den Pollen als Nahrung für ihre Brut. Dabei wird der Blütenstaub beim Flug von Blume zu Blume gesammelt, mit Nektar vermischt und zu kleinen Pollenkörnchen geformt. Diese so genannten "Pollenhöschen" transportieren die Bienen an ihren Hinterbeinen zum Bienenstock.

 

Dort kann er mithilfe so genannter Pollenfallen geerntet werden. Das ist eine Art Gitter, durch welches die Bienen am Eingang der Bienenbehausung hindurch müssen. Ein Teil der Bienen verliert dabei die Pollenhöschen. Da der Pollen auch für die Gesundheit des Bienenvolkes sehr wichtig ist, ernten wir Blütenpollen nur zu bestimmten Zeiten und nur mit wenigen, bewusst ausgewählten Völkern.

 

Fast sämtlicher in Deutschland angebotener Blütenpollen stammt aus dem Ausland. Dabei ist es gerade so wichtig, Pollen zu sich zu nehmen, der aus der eigenen Region stammt.

 

Bevor man größere Mengen Pollen zu sich nimmt, sollte man erst einmal testen, ob man allergisch auf den Pollen reagiert.

 

Es ist vernünftig, mit zunächst nur einem gehäuften Teelöffel täglich zu beginnen. Die Menge kann dann gesteigert werden.

 

Der in unserer Imkerei gesammelte regionale Bio-Blütenpollen hat ein reichhaltiges Farbspektrum.

Propolis


Propolis ist ein sehr wirksames natürliches Antibiotikum welches die Bienen erfolgreich vor Viren, Bakterien und Keimen schützt. Es besitzt antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung.

 

Die Bienen halten im Bienenstock ca. 35 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit, damit die Bienenbrut ideale Wachstumsbedingungen vorfindet. Leider ist genau dieses Klima auch der ideale Nährboden für alle möglichen Keime, Pilze und Bakterien. Das Propolis schützt das Bienenvolk dabei vor allen möglichen Infektionen. Nach und nach überziehen die Bienen zu diesem Zweck die Bienenbehausung und auch die Waben mit einem hauchdünnen Propolisfilm.

 

In verschiedenen Kulturen spielt Propolis seit Jahrtausenden eine Rolle in der Medizin. Die Heilwirkung von Propolis geriet bei uns zwischenzeitlich fast in Vergessenheit. Doch erlebt es mittlerweile eine Renaissance, da bis heute keinerlei Resistenzen bezüglich Propolis aufgetreten sind. Im Gegensatz zu synthetischen Antibiotika besteht Propolis aus sehr vielen unterschiedlichen Komponenten in ständig wechselnder Zusammensetzung. Diese wechselnde Zusammensetzung verhindert die Resistenzbildung.

 

Bienen sammeln hunderte verschiedene Stoffe, um das Propolis zuzubereiten. Schwerpunktmäßig sind das Stoffe, welche Pflanzenknospen schützen und Baumharze. Es wird von den Bienen nur in verschwindend geringen Mengen erzeugt und ist nur sehr aufwändig im Grammbereich pro Bienenvolk zu ernten. Das macht das Propolis zu einem sehr teuren Stoff, welcher auch in unserer Imkerei nur sehr limitiert verfügbar ist.


Unsere Bio Propolis Tinktur wird ausschließlich mit Bio Propolis aus unserer eigenen Bioland Imkerei hergestellt. Der verwendete Alkohol ist ebenfalls Bio zertifiziert. Es gibt für Bio Propolis keine Bioland Zertifizierung, da nur Lebensmittel Bioland    zertifizierbar sind. 

 

Falls sie sich für die Wirkungsweise von Propolis interessieren, finden Sie im Internet z.B. unter www.propolis-wirkt.de weitergehende Informationen.

 

Die Fäden am oberen Bildrand sind aus Propolis mit welchem das Bienenvolk zum Winter hin Spalten in der Bienenbehausung abdichtet.

Bienenwachs

Bienenwaben stellen die Lebensgrundlage in einem Bienenvolk dar. Alle Abläufe im Volk finden auf den Waben statt. Die Zellen dienen zum Speichern von Honig und Blütenpollen sowie zur Aufzucht von junger Brut.

 

Das Baumaterial, das Bienenwachs, wird von Jungbienen in speziellen Wachsdrüsen an der Bauchseite gebildet. Das frisch gebildete Wachs, Wachsschuppen genannt, ist weißlich transparent und nur ca. 1x1 mm groß. Diese Wachsschuppen werden von den Bienen mit Hilfe Ihrer Mundwerkzeuge zu Waben verbaut. Neues, von Bienen frisch erschaffenes Wachs ist weiß und wird erst durch den Kontakt mit Blütenpollen gelb.

 

Bienenwachs ist eine hochkomplexe Mischung verschiedener Fettsäuren, Alkoholen und Fettsäureetern. Insgesamt sind über 300 verschiedene Bestandteile im Bienenwachs nachgewiesen. Eine synthetische Nachahmung von Bienenwachs ist aufgrund dieser Zusammensetzung bis heute nicht gelungen. Diese Besonderheit macht echtes, reines Bienenwachs zu einem wertvollen und immer selteneren Produkt aus dem Bienenvolk.

 

Bienenwachs ist aufgrund seiner Zusammensetzung in der Lage, verschiedenste Stoffe aufzunehmen und anzureichern. Stoffe können vom Honig in das Bienenwachs übergehen und umgekehrt. 

 

Gesetzliche Standards für Bienenwachs in der Imkerei gibt es zur Zeit nicht.

 

Die Globalisierung in Verbindung mit dem westlichen Lebensstil führt dazu, dass leider immer mehr Bienenwachs unwiederbringlich verbraucht wird. Die Folge davon ist, dass Bienenwachs zunehmend mit synthetischen Stoffen wie z.B. Paraffin oder Stearin gestreckt wird. Untersuchungen der Universität Zagreb im Jahr 2016 haben ergeben, dass bereits ca. 90% des im Imkerhandel vertriebenen Wachses in Europa entsprechend gestreckt sind. 

 

Bestäubung



 "Der Bienenstaat gleicht einem Zauberbrunnen;

je mehr man daraus schöpft, desto reicher fließt er."

 

 

Karl von Frisch, Zoologe und Verhaltensforscher